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Seeadler

Der Seeadler (Haliaeetus albicilla) ist von Nordwest-Europa bis Ostasien verbreitet. Er wurde in Mittel- und Westeuropa durch menschliche Verfolgung und die Vergiftung mit dem Insektizid DDT fast ausgerottet. Seit Mitte der 1980er Jahre nimmt der Bestand in Deutschland, vor allem in Ostdeutschland wieder zu (2008 wurden 570 Brutpaare gezählt). Auch in Bayern gibt es erste Bruterfolge. Laut Roter Liste D (2007) gilt er als gefährdet, auf der Roten Liste für Bayern wird er derzeit (noch) nicht geführt.

Der Seeadler ist ein sehr großer Greifvogel, aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Er bewohnt gewässerreiche Landschaften und ernährt sich überwiegend von Fischen, Wasservögeln und Aas. Seeadler erreichen eine Körperlänge von gut 70 bis über 90 cm und eine Flügelspannweite von gut 190 bis über 240 cm. Seeadler sind Standvögel und bleiben in ihrem Revier. Junge Seeadler müssen sich ein neues Revier suchen.