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Kuckuck

Der Kuckuck (Cuculus canorus) ist etwa taubengroß, sein Gefieder ist größtenteils grau. Er ist, außer durch seine charakteristischen Rufe, vor allem durch seinen Brutparasitismus bekannt. Der Kuckuck legt dazu seine Eier einzeln in die Nester kleinerer Singvögel. Entsprechend der bevorzugten Wirtsvogelart wird vom Weibchen ein farblich angepaßtes Ei ins Nest gelegt und eines der vorhandenen Eier aufgefressen. Der geschlüpfte Kuckucks-Nestling wirft nach und nach alle anderen Eier oder Nestlinge des Wirtsvogels aus dem Nest, um bei der Fütterung alles selbst zu erhalten.
Der adulte Kuckuck frisst fast nur Insekten, größtenteils Schmetterlingsraupen.

Der Kuckuck steht laut Roter Liste D (2007) auf der Vorwarnliste bedrohter Arten, in Bayern ebenso. Er ist ein Langstreckenzieher, sein Winterquartier liegt in Afrika südlich des Äquators. Er verlässt das Brutgebiet schon im August und kehrt Ende April zurück.