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Schwarzhalstaucher

Der besonders hübsche Schwarzhalstaucher (Podiceps nigricollis) ist hierzulande eher selten, er kommt hauptsächlich in Osteuropa vor. Er brütet auch in Deutschland, in Bayern gibt es nur vereinzelte Brutplätze. Laut Roter Liste D (2007) gilt der Schwarzhalstaucher als ungefährdet, in Bayern gilt er als vom Aussterben bedroht! Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.

Zur Brut bevorzugt der Schwarzhalstaucher nährstoffreiche Seen und Teiche, mit dichtem Uferbewuchs und vielen untergetauchten Pflanzen. Dort baut er sein schwimmendes Nest. Er brütet in kleinen Kolonien und gerne in der Nähe von Kolonien der Lachmöwe oder der Trauerseeschwalbe. Da solche Habitate rar sind, versucht man ihm durch künstliche Brutinseln zu helfen. Die Brutdauer beträgt ca. 3 Wochen. Beide Elternteile wechseln sich dabei ab. Die Jungen können bald nach ihrer Geburt schwimmen, lassen sich aber gerne auf dem Rücken ihrer Eltern herumtragen. Dies ist zugleich ein Schutz vor Fressfeinden. Die Jungvögel werden von den Eltern ca. 3 Wochen gefüttert, bis sie selbstständig sind.

Den Winter verbringt Schwarzhalstaucher an Küsten- und Binnengewässern in Mitteleuropa. Genfer See und Bodensee sind bekannte Überwinterungsgebiete.