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Dreizehenmöwe

Die Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla) gehört zur Familie der Möwen (Laridae). Sie brütet an den Felsküsten und Klippen der Meere des gesamten nördlichen Bereichs der Erde (Holoarktis), meist in großer Höhe auf kleinen Simsen und Vorsprüngen. In Deutschland brütet die Dreizehenmöwe nur auf Helgoland, in Mitteleuropa auch noch an der Nordspitze Dänemarks. Sie hält sich überwiegend auf dem offenen Meer auf, nur zur Brut kommt sie an die Küsten. Im Winter kann man sie, sehr selten, auch im Binnenland antreffen. Die Dreizehenmöwe gilt als ungefährdet.

Die Dreizehenmöwe fängt ihre Nahrung, kleine Meeresfische, Weich- und Krustentieren, stoßtauchend. Auch der von Fischern über Bord geworfene Beifang wird gerne genutzt.

Die Dreizehenmöwe brütet meist, in oft großer Zahl, an Klippen und Felswänden. Die Gelege bestehen meist aus zwei Eiern, die von beiden Eltern etwa 4 Wochen bebrütet werden. Sobald die Küken geschlüpft sind, steht immer ein Altvogel an der Nestkante, mit dem Bauch zur Wand hin, um den Küken Schatten zu spenden und sie vor einem Absturz zu bewahren. Nach 5 – 6 Wochen fliegen die Jungvögel aus, werden aber noch eine Weile am Nest gefüttert. Raubmöwen, Krähen und andere Räuber können den Jungvögeln gefährlich werden, deshalb bleibt ein Altvogel in der Nähe, um die Jungen zu verteidigen (sh. Fotos!).