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Seeregenpfeifer

Der Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus) gehört zur Familie der Regenpfeifer (Charadriidae) und dort zur Unterfamilie der Eigentlichen Regenpfeifer (Charadriinae). Er brütet in Steppen- und Küstengebieten Europas und Asiens sowie in Amerika. In Mitteleuropa brütet er nur in den Küstengebieten. In Deutschland brütet er, mit stark abnehmender Tendenz, hauptsächlich an den Stränden und auf den Inseln des Wattenmeers (Schleswig-Holstein und Niedersachsen). Der Seeregenpfeifer gilt laut Roter Liste D als vom Aussterben bedroht. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich, dass seine Brutplätze an den Stränden massiv durch Freizeitaktivitäten gestört oder zerstört werden. Beispielsweise wird das unauffällige Gelege oft übersehen und zertreten. Im Binnenland ist der Seeregenpfeifer als Durchzügler nur äußerst selten zu beobachten.

Nach seiner Rückkehr aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten scharren die Männchen Nistmulden in den Sand, die dann von den Weibchen mit Eiern belegt werden. Die Brutzeit dauert von Mai bis Juli. Die Jungen können nach wenigen Stunden schon selbst nach Insekten suchen. Der Seeregenpfeifer ernährt sich von Würmern, Schnecken, Krebstieren sowie Insekten und deren Larven.