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Fluss-Seeschwalbe

Die Fluss-Seeschwalbe ist in ganz Europa verbreitet. In Deutschland brütet sie an Küsten, in Flussniederungen und an Binnengewässern. Sie brütet vereinzelt auch in Bayern, vor allem auf künstlichen, kiesbeschichteten Brutflößen und -inseln. Laut Roter Liste D (2007) gilt die Fluss-Seeschwalbe als stark gefährdet, in Bayern gilt sie als vom Aussterben bedroht. Als Bodenbrüter ist sie vor allem durch Verbauung und Freizeitnutzung geeigneter Brutgebiete bedroht. Durch Schutzgebiete und (künstliche) Brutinseln wird versucht, diesem Trend entgegenzuwirken.

Lebensraum und Brutgebiet der Fluss-Seeschwalbe sind Küsten, spärlich bewachsene Felsen- und Sandinseln sowie, im Binnenland, Ufer größerer Seen und Flüsse. Die Fluss-Seeschwalbe ernährt sich von kleinen Fischen, Insekten und Krebsen. Auf der Suche danach schwebt und rüttelt über der Wasserfläche, hat sie einen Beute entdeckt, so stößt sie pfeilschnell ins Wasser hinab, um diese tauchend einzufangen. Die Fluss-Seeschwalbe ist ein Langstreckenzieher, deren Winterquartier sich in den Tropen und den gemäßigten Breiten der Südhalbkugel befinden.