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Goldammer

Das Verbreitungsgebiet der Goldammer (Emberiza citrinella) reicht von Mittelskandinavien bis Nordspanien, Süditalien, Griechenland und zur Ukraine. In östlicher Richtung reicht ihr Verbreitungsgebiet von Irland bis weit nach Asien hinein. In Deutschland und besonders in Bayern ist sie weit verbreitet und sehr häufig. Die Goldammer fühlt sich als Kulturfolger in der bäuerlichen Kulturlandschaft wohl, sofern diese durch Büsche, Hecken und Obstbäume gegliedert ist. Sie ernährt sich größtenteils von Samen. Auch wenn man die Goldammer ganzjährig beobachten kann, sind das nicht immer dieselben Vögel. Einige fliegen kurze Strecken Richtung Süden, während Vögel aus Nord- oder Osteuropa zu uns kommen.

 

„Wie, wie, wie, hab ich dich lieb!“ So singt das Männchen der Goldammer, in seinem schönsten zitronengelben Prachtkleid, für seine Auserwählte. Man muss nur genau hinhören...

 

Die Brutperiode der Goldammer beginnt ab Mitte April und endet Anfang August. Goldammern ziehen zwei bis drei Jahresbruten groß. Sie brüten im offenen, meist trockenen Gelände, das Hecken, Büsche und Feldgehölze aufweist. Im Frühling baut die Goldammer ihr Nest aus trockenen Grashalmen und Blättern. Es befindet sich gut versteckt am Boden oder niedrig in Büschen. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier, die es selbst ca. 2 Wochen bebrütet. bis die Jungen schlüpfen. Das Männchen füttert das Weibchen in dieser Zeit. Die Nestlingszeit beträgt 9 bis 14 Tage. Die Nestlinge werden nach dem Schlüpfen zunächst vom Weibchen gehudert, das Männchen sorgt für das Futter. 

 

Größe / Flügelspannweite: ca. 16 - 17 cm / ca. 23 - 27 cm.

Lebensraum: offene und halboffene Landschaften, z.B. Feldränder, Obstwiesen, Waldlichtungen, Heiden, Weinberge oder auch Küstenabschnitte.

Nahrung: vor allem Samen, zur Brutzeit auch Insekten und Spinnen.

Brutpaare D / BY: 1,1 – 1,65 Mio. [NABU/DDA/BfN 2019] / 495 Tsd. – 1,25 Mio. [LfU 2016].

Trend D (1992-2016): leicht abnehmend [DDA/BfN 2019].

Trend BY (1985-max.2015): gleichbleibend [LfU 2016].

Gefährdung D / BY: Vorwarnliste (NABU 2016)/ ungefährdet (LfU 2016).

Anwesenheit in D / BY: ganzjährig zu beobachten.

 

 

 

 

Quellen