Bitte halten Sie Ihr Smartphone quer
oder ziehen Sie das Fenster breiter,
um Bilder anzuzeigen und zu zoomen.
Danke.

Blaukehlchen

Das Blaukehlchen (Luscinia svecica) gehört zur Unterfamilie der Schmätzer (Saxicolinae), wie z.B. auch die Rotschwänzchen, und zur Gattung Luscinia. Namensgebend sind die auffallend blaue Kehle und Vorderbrust, die das Männchen im Prachtkleid zeigt. Je nach Unterart befindet sich darauf ein weißer oder roter „Stern“. Bei uns ist hauptsächlich die Unterart Weißsterniges Blaukehlchen (L. s. cyanecula) anzutreffen. Das Blaukehlchen ist ein Zugvogel. Die europäischen Blaukehlchen überwintern in Südspanien, Nordafrika, südlich der Sahara und in Südasien, wobei das Weißsternige Blaukehlchen eher ein Kurz- oder Mittelstreckenzieher und das Rotsternige Blaukehlchen Langstreckenzieher ist.

Nachdem es schon vom Aussterben bedroht war, steht das Blaukehlchen heute auf der Roten Liste D und in Bayern „nur“ noch auf der Vorwarnliste. Es ist aber nicht leicht zu finden, denn es ist besonders heimlich. Außerdem sind seine Lebensräume nach wie vor am Schwinden, denn das Blaukehlchen lebt gerne an nassen Standorten, z.B. in dichten Beständen aus Altschilf mit anschließenden Hochstauden.

Das Blaukehlchen sammelt seine Nahrung überwiegend auf dem Boden. Sie besteht hauptsächlich aus Insekten, gelegentlich kommen Spinnen, Würmer und kleine Schnecken dazu.