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Braunkehlchen

Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) gehört zur Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae) und dort zur Gattung der Wiesenschmätzer (Saxicola). Als Brutvogel kommt das Braunkehlchen europaweit vor. Die Bestände gehen jedoch leider stark zurück, auch in Deutschland, was vor allem damit zusammenhängt, dass es ein Bodenbrüter ist. Das Braunkehlchen gilt deshalb laut Roter Liste D als gefährdet, in Bayern ist es stark gefährdet. Ursachen hierfür sind vor allem: Verlust von Brutplätzen durch intensive Grünlandnutzung, Störung der Brut durch freilaufende Hunde und Verluste bei den Jungvögeln durch jagende Hauskatzen.

Das Braunkehlchen ist von April bis September bei uns, danach fliegt es ins Winterquartier nach Afrika, südlich der Sahara. Sein Lebensraum sind überwiegend offene Wiesen, auch feucht, mit Deckung bietender Krautschicht und einzelnen Ansitzwarten. Das Braunkehlchen ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Spinnen, Würmern und Schnecken, aber auch von Beeren.