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Nachtigall

Die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) gehört zur Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae), dort zur Unterfamilie der Schmätzer (Saxicolinae) und zur Gattung Luscinia. In Europa kommt sie in West-, Mittel- und Südeuropa vor. In Deutschland sind ihre Bestände abnehmend, sie gilt aber noch als ungefährdet. In Bayern ist die Nachtigall ein seltener Brutvogel, sie gilt aber auch hier noch als ungefährdet. Die europäischen Nachtigallen überwintern in Afrika.

Die Nachtigall ist etwa so groß wie ein Haussperling. Mit ihren Grau und Brauntönen sieht sie eher unscheinbar aus (Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt), aber berühmt ist sie durch ihren besonders wohltönenden, variantenreichen und recht lauten Gesang. Es singen nur die Männchen, im zeitigen Frühjahr nur nachts, wohl um Weibchen anzulocken, später singen sie tagsüber.

Lebensraum der Nachtigall sind lichte Laub- und Mischwälder, insbesondere Auwälder, wenn sie reichlich Unterbewuchs aufweisen. Gerne ist sie in Wassernähe. Die Nachtigall ernährt sich hauptsächlich von Insekten und deren Larven sowie von Würmern, im Sommer und Herbst auch von Beeren.