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Drosselrohrsänger

Der Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus) ist in Europa lückenhaft in Mittel- und Südeuropa verbreitet. In Deutschland brütet er in relativ geringer Zahl, in Bayern gibt es nur kleine isolierte Vorkommen. Laut Roter Liste D (2007) steht er auf der Vorwarnliste bedrohter Arten, in Bayern gilt er als stark gefährdet. Dies hängt hauptsächlich mit seinen Lebensraumansprüchen zusammen: er benötigt dichtere Schilfbestände und Ufergebüsche an Seen, Teichen, Mooren und Flüssen, mit ausreichendem Nahrungsangebot. Außerdem reagiert er empfindlich auf Störungen am Brutplatz, z.B. durch Wassersportler und andere Erholungssuchende.

Der Drosselrohrsänger ist mit etwa 19 cm Körperlänge der größte der mitteleuropäischen Rohrsängerarten und ernährt sich von Spinnen, Weichtieren, Insekten, jungen Amphibien und Beeren. Der Drosselrohrsänger ist ein Zugvogel, der bereits ab August sein Brutgebiet verlässt, um im tropischen und südlichen Afrika zu überwintern, Ende April, Anfang Mai, kehrt er wieder zurück.