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Steppen-Sattelschrecke

Die Steppen-Sattelschrecke (Ephippiger ephippiger), neuerdings Westliche Sattelschrecke genannt, ist in Mitteleuropa der einzige Vertreter der Sattelschrecken (Bradyporinae), einer Unterfamilie der Langfühlerschrecken. Sie erreicht eine Länge von bis zu 30 mm und ist besonders durch den Bau des Halsschildes mit keiner anderen einheimischen Art zu verwechseln. Die Westliche Sattelschrecke ist laut Roter Liste D stark gefährdet, in Bayern kommt sie nicht vor. In Deutschland hat sie ein sehr kleines Verbreitungsgebiet, das im Wesentlichen nur Weinbaugebiete in Rheinland-Pfalz umfasst. In Südeuropa und dem südlichen Mitteleuropa ist sie weit verbreitet. Durch den Bau des Halsschildes ist sie mit keiner anderen einheimischen Art zu verwechseln.

 

Die Flügel sind zu kurzen Stummeln zurückgebildet, die nur knapp unter dem Halsschild herausragen. Die Sattelschrecke ist damit flugunfähig, kann aber die Flügel zur Lauterzeugung (Stridulation) verwenden.

 

Lebensraum: trocken-heiße (xerotherme) Lebensräume, besiedelt in Deutschland nur Wärmeinseln.

   Gerne aufgelassene Weinberge mit Gebüschstrukturen. 

   Insgesamt werden Heide, Waldlichtungen und Macchie bevorzugt. 

Nahrung Imago/Larve: pflanzlich und tierisch;

   neben Gräsern und Blättern, auch z.B. Insekten, Raupen und Fliegen.

Vorkommen (erwachsen): Juli bis Oktober.

Körperlänge: 30 mm.