Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) ist eine Säugetierart aus der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae). Diese relativ kleine und großäugige Langschwanzmaus besiedelt große Teile der westlichen Paläarktis und bewohnt, entgegen ihrem Namen, überwiegend offene Lebensräume, unter anderem landwirtschaftlich genutzte Bereiche, Brachen, Gewässerufer und Parks. Die Waldmaus zählt zu den häufigsten Säugerarten Europas und ist laut IUCN ungefährdet.
Lebensraum: Saumbiotope der Agrarlandschaft, vor allem Hecken, Brachen,
Grabenränder und Gewässerufer, aber auch Parks und Gärten.
Verhalten: Waldmäuse sind überwiegend nachtaktiv und klettern gut. Die tiefen Erdbaue
haben zwei Eingänge und eine Nest- und eine Vorratskammer. Die Nester werden
im Winter von mehreren Tieren bewohnt.
Fortpflanzung: im Norden von März bis Oktober, im Mittelmeergebiet auch
ganzjährig. Meist drei Würfe im Jahr mit 5 – 6 Jungen (Geburtsgewicht 1,5 - 2 g).
Tragezeit 23 – 24 Tage.
Nahrung: hauptsächlich Samen und Früchte wie Eicheln, Bucheckern und Haselnüsse, dazu
Knospen, Früchte, Pilze, Wurzelknollen und Insekten. Die Waldmaus ist ein Allesfresser.
Kopf-Rumpf-Länge: 80 – 110 mm.