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Kleiner Rauch-Sackträger

Der Kleine Rauch-Sackträger (Psyche casta) ist eine der etwa dreißig in Mitteleuropa vorkommenden Arten der Echten Sackträger. Der Kleine Sackträger hat, wie für diese Familie typisch, keine flugfähigen Weibchen und gehört zu den Nachtfaltern. Der Kleine Rauch-Sackträger ist häufig und gilt als ungefährdet.

 

Die Raupen leben in einem Gespinstsack, der mit Pflanzenstängeln ummantelt ist. Sie fressen an unterschiedlichen Pflanzen. Zur Paarung schiebt sich das flügellose Weibchen zum Teil aus dem wegstehenden Ende des Gespinstsackes und wartet dort gekrümmt auf das Männchen. Dieses wird durch Duftstoff angelockt. Nach der Paarung legt das Weibchen seine Eier im Sack ab und stirbt. Die Eiraupen schlüpfen nach kurzer Zeit. Sie tragen beim Verlassen des Gespinstsacks ihrer Mutter schon einen eigenen Gespinstsack [Wikipedia (03/2025)].

 

Lebensraum: in Wäldern, aber auch im offenen Gelände.

Raupenfutterpflanzen: Blätter verschiedener Laubbäume und Sträucher.

Flugzeit: Mai bis Juli.
Flügelspannweite Männchen: 10 - 14 mm.

Körperlänge Weibchen: 4 -5 mm.

 


 

 

Kleiner Rauch-Sackträger (Psyche casta),

Männchen

 

Foto: Patrick Clement