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Märzenschnecke

Die Märzenschnecke (Zebrina detrita), auch Weiße Turmschnecke, Große Turmschnecke, Weiße Vielfraßschnecke oder Zebraschnecke genannt, gehört zur Familie der Vielfraßschnecken (Enidae). Die meist selten zu findende Märzenschnecke kommt überwiegend in wärmeren Gegenden Süddeutschlands vor. Auf der Roten Liste Deutschlands steht sie auf der Vorwarnstufe, in Bayern gilt sie als gefährdet. Längeren Trockenphasen übersteht die Märzenschnecke, angeheftet an Pflanzen, in einer Trockenruhe (Foto).

Die Märzenschnecke ist ein Zwischenwirt des Kleinen Leberegels (Dicrocoelium dendriticum), einem Parasiten, der einen schier unglaublichen Entwicklungszyklus hat. Endwirte sind häufig Schafe und Rinder, Zwischenwirte die Märzenschnecke (und andere Schnecken) sowie Ameisen!
Ausführlich beschrieben ist der Entwicklungszyklus z.B. hier:
Wikipedia_Kleiner_Leberegel

Lebensraum: bevorzugt sonnige und trockene Standorte auf Kalkböden, wie z.B. Magerrasen, Weinberge und trockene Wiesen.
Ernährung: vermodernde und frische Pflanzenteile.
Länge des Gehäuses: ca. 12 – 25 mm (rechtsgewunden).