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Stockente

Die Stockente (Anas platyrhynchos) ist die wilde Verwandte der Hausente. Ihre Häufigkeit ist darauf zurückzuführen, dass sie ziemlich anspruchslos bezüglich ihres Lebensraums und auch nicht wählerisch bei ihrer Nahrung ist. Sie kommt nahezu überall vor, wo es ein Gewässer gibt, auch im Siedlungsbereich. Ihre Nahrung ist überwiegend pflanzlich (Sämereien, Früchte, Wasser-, Ufer- und Landpflanzen). Zum Nahrungsspektrum gehören aber auch Weichtiere, Larven, kleine Krebse, Kaulquappen, Laich, kleine Fische, Frösche und Würmer.

Ab etwa Mai (vor der Brutzeit) beginnt der Erpel vom Prachtkleid ins Mauserkleid (Schlichtkleid) zu wechseln und sieht dann, zwischen Juli und August, dem Weibchen zum Verwechseln ähnlich. Er ist lediglich am gelben Schnabel zu erkennen. In dieser Zeit verliert er auch sein Schwingengefieder, sodass er einige Wochen flugunfähig ist und sich deshalb besonders heimlich verhält. Das nachwachsende neue Gefieder bringt dann nach und nach die Schönheit des Prachtkleids zurück; dies ist erst im November/Dezember abgeschlossen. Bei den Weibchen findet die Mauser, wegen der Brutzeit, etwas später statt.