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Fasan

Der aus Asien stammende Fasan (Phasianus colchicus) wurde schon von den Römern in Mitteleuropa eingeführt und im 17. Jh. speziell für die Jagd gezüchtet (Fasanerie). Heute findet man ihn freilebend, bevorzugt in der Kulturlandschaft, auf weitläufigen Feldfluren mit Gehölzen. Der Fasan unterliegt dem Jagdrecht, sein Bestand wird regelmäßig durch ausgewilderte Tiere ergänzt. In Bayern gibt es einen geschätzten Bestand von 14.000 bis
35.000 Brutpaaren (Rödl et al. 2012).

Lebensraum des Fasanen sind halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterbewuchs oder Feuchtgebiete mit Schilf, denn er möchte eine gute Deckung, aber auch freie, gut überblickbare Flächen zur Nahrungssuche. Der Fasan ernährt sich hauptsächlich pflanzlich (Samen und Beeren), aber auch tierisch (Insekten, Kleintiere). In der Brutzeit lebt der Hahn mit ein bis zwei Hennen zusammen.