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Uferschwalbe

Die Uferschwalbe (Riparia riparia) ist eine Vogelart aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). Sie ist weit verbreitet in Eurasien und Nordamerika und gebietsweise ein häufiger Koloniebrüter im Tiefland. In Deutschland steht sie auf der Vorwarnliste bedrohter Arten, da ihre Brutgebiete, Steilhänge und Abbruchkanten an Flüssen, sowie ersatzweise (ungestörte) Sand- und Lehmgruben immer weniger werden und auch die Insektennahrung schwindet. In Bayern steht die Uferschwalbe ebenfalls auf der Vorwarnliste und ist nur regional und lückenhaft verbreitet, die Ursachen sind die gleichen. Die Uferschwalbe ist ein Langstreckenzieher, ihre Überwinterungsgebiete liegen in der afrikanischen Sahelzone von Westafrika bis Ostafrika, teilweise auch in Südafrika.


Die Uferschwalbe (Riparia riparia) ist die kleinste Schwalbenart Europas (Körperlänge ca. 13 cm). Sie ist sehr gesellig und ein Koloniebrüter. Auch außerhalb des Brutgebiets schließt sie sich gerne zu Trupps und Schwärmen zusammen. Beide Partner graben ihre Brutröhre mit Schnabel und Krallen ca. 70 cm in die steile Wand. Am Ende der Brutröhre befindet sich eine ausgepolsterte Nestkammer. Die Uferschwalben haben ein bis zwei Jahresbruten. Das Weibchen legt 4 - 8 Eier die es 14 - 17 Tage bebrütet. Die geschlüpften Nestlinge werden 20 - 24 Tage gefüttert. Männchen und Weibchen brüten und füttern gemeinsam. Als Nahrung dienen kleine Fluginsekten. Die Uferschwalbe erjagt die Insektennahrung meist in sehr niedrigem Flug über dem Wasser, dabei erreicht sie Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h.

 

Größe / Flügelspannweite: 12 - 13 cm / 27 - 29 cm.

Lebensraum: Brut: Steilhänge und Abbruchkanten an Flüssen, störungsfreie Sand- und Lehmgruben;

 Nahrungssuche: insektenreiche Wiesen, Felder, Gewässer.

Nahrung: verschiedene fliegende Insekten. 

Brutpaare D / BY: 85 - 135 Tsd. [NABU] / 11,5 - 18,5 Tsd. [LfU 2016].

Gefährdung D / BY: Vorwarnliste [NABU 2016] / Vorwarnliste [LfU 2016].

Anwesenheit in D / BY: April/Mai bis August/September