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Flussuferwolfsspinne

Die Flussuferwolfsspinne (Arctosa cinerea), auch Flussufer-Riesenwolfsspinne, Sand-Wolfsspinne, Uferwühlwolf oder Sandtarantel genannt, ist eine Webspinnenart aus der Gattung der Wühlwölfe (Arctosa) innerhalb der Familie der Wolfsspinnen (Lycosidae). Sie gehört zu den größten Wolfsspinnen Mitteleuropas. Sie ist paläarktisch (Europa, Nordafrika, Asien) verbreitet. Sie kommt in ganz Europa, von Skandinavien bis zum Mittelmeerraum, und nach Osten bis Sibirien und bis in den Iran vor. Die Flussuferwolfsspinne (Arctosa cinerea) gilt laut Roter Liste in Deutschland und Österreich, ebenso wie in Bayern, als 'vom Austerben bedroht'. Auch ihr Lebensraum ist besonders gefährdet. In Bayern ist sie z.B. vereinzelt an der Isar und am Tiroler Lech zu finden.

 

Es gibt auch eine Küstenpopulation von Arctosa cinerea, es ist jedoch umstritten, ob es sich um die gleiche Art oder eine Unterart handelt.

 

Lebensraum der Flussuferwolfsspinne sind primär Kiesbänke und vegetationsfreie Ufer von naturnahen (Alpen-) Flüssen, in den Bereichen, die der Fluss bei Hochwassern immer wieder umlagert, also immer in vegetationsarmen Lebensräumen. Sekundärlebensraum sind ähnlich strukturierte Sand- oder Kiesgruben. Bei Hochwasserereignissen oder für die Überwinterung bezieht sie geeignete Habitate im wasserferneren Hinterland.

 

Die Flussuferwolfsspinne ist gut getarnt und daher schwer zu entdecken, sie jagt aber auch tagsüber. Oft ist sie unter Steinen zu finden. Sie gräbt eine Wohnröhre in den sandigen Boden, die mit Spinnseide ausgepolstert wird. Der Eingang liegt meist versteckt unter Holz oder einem Stein. Die Wohnröhre wird in den in der Tiefe feuchten Sand angelegt, etwa 0,5 bis 1,5 Meter von der Uferlinie entfernt. Die Spinnen legen finger- bis dau­mendicke, 10 bis 20 Zentimeter tiefe Wohnröhren an, die sie bei Hoch­wasser mit Spinnseide verschließen und dadurch „tagelang, zur Not auch wochenlang“ überleben können [Bellmann 1997: 160]. Bemerkenswert ist das Orientie­rungsvermögen der Flussufer-Riesenwolfspinne, sie ist z.B. jederzeit über die Lage des Ufers orientiert. Außerdem kann sie über das Wasser laufen.

 

Lebensraum: Kiesbänke und vegetationsfreie Ufer von naturnahen (Alpen-) Flüssen.
Nahrung: Käfer, Zweiflügler, Heuschrecken, Köcher- und Steinfliegen sowie Ameisen.
Körperlänge/Spannweite: W ca. 12 - 17 mm, M ca. 12 - 14 mm / 70 mm
Vorkommen (erwachsen): Aktivitätsphase März bis November.

 

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Tag Zeit, Treffpunkt Referent, Typ Titel AG
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