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Fasan

Der Fasan (Phasianus colchicus), auch Jagdfasan genannt, gehört zur Ordnung der Hühnervögel (Galliformes), zur Familie der Fasanenartige (Phasianidae) und zur Gattung Edelfasan (Phasianus). Der aus Asien stammende Fasan wurde schon von den Römern in Mitteleuropa eingeführt und im 17. Jh. speziell für die Jagd gezüchtet (Fasanerie). Heute findet man ihn freilebend, bevorzugt in der Kulturlandschaft, auf weitläufigen Feldfluren mit Gehölzen. Der Fasan unterliegt in Deutschland dem Jagdrecht, sein Bestand wird regelmäßig durch ausgewilderte Tiere ergänzt. Heute ist der Großteil des europäischen Bestands in den Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Ungarn und Rumänien zu finden  Der Fasan überwintert zumeist in den Brutgebieten. Bisweilen weicht er im Winter über kurze Strecken in mehr Deckung oder Nahrung bietende Lebensräume aus.

 

Mit der auffälligen Kopffärbung und dem langen Schwanz ist das Männchen unverwechselbar. Man erschreckt sich, wenn der Jagdfasan plötzlich aufgeregt mit lautem Flügelschlag und mit seinem lauten Warnruf „KU-tuk-KU-tuk“ aus einem Feld oder einer hohen Wiese auffliegt. Das Weibchen ist deutlich unauffälliger und zierlicher als das Männchen.

 

Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten. In Europa findet man ihn häufig in der Kulturlandschaft. Er ernährt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie Sämereien und Beeren, gerne auch von Insekten und anderen Kleintieren. So vertilgt das Neozoon Fasan große Mengen des Neozoons Kartoffelkäfer, die sonst als Larven die Blätter der Kartoffelpflanzen kahlfressen. Ein Hahn lebt zur Brutzeit meist mit ein bis zwei Hennen zusammen. Der Fasanenhahn bekundet seinen Revieranspruch durch lautes Rufen.

 

Ein Hahn verpaart sich meist mit ein bis zwei, manchmal drei oder mehr Hennen. Nach erfolgreicher Begattung sondert sich das Weibchen vom Harem ab und geht alleine dem Brutgeschäft innerhalb des Reviers nach, während der Hahn sich gegebenenfalls mit weiteren Weibchen verpaart. 

 

Das Nest besteht aus einer flachen Mulde die vom Weibchen ausgescharrt oder geformt wird. Es wird höchstens mit einigen spärlichen Halmen, Wurzeln oder Reisern ausgekleidet. Das im Nest sitzende Weibchen ist von der umgebenden Kraut- oder Strauchschicht meist gut gedeckt. Im Durchschnitt legt das Weibchen 8 - 12 Eier, die Bebrütung dauert etwa 23 Tage. Junge Fasane sind Nestflüchter, die nach dem Schlüpfen nur wenige Stunden zum Trocknen im Nest bleiben, dann der Henne folgen und in deren Nähe eigenständig ihre Nahrung suchen. Sie sind mit 10 – 12 Tagen flugfähig und noch etwa 70 – 80 Tage von der Henne abhängig, die ihnen Futterquellen aufzeigt und sie gegen Feinde verteidigt.

 

Größe / Flügelspannweite: ca. 53 - 89 cm / ca. 70 - 90 cm.

Lebensraum: halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene

  Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten.

Nahrung: Sämereien und Beeren, gerne auch Insekten und anderen Kleintiere.

Brutpaare D: 165 - 225 Tsd. (2011-2016) [NABU/DDA/BfN 2019] / 14 - 35 Tsd. [LfU 2016].

Trend D (1992-2016): leicht abnehmend [DDA/BfN 2019].

Trend BY (1985-max.2015): unbekannt [LfU 2016].

Gefährdung D / BY: ungefährdet [NABU 2016]  / ungefährdet [LfU 2016].

Anwesenheit in D / BY: ganzjährig zu beobachten.

 

 

 

 

Quellen

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