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Falkenraubmöwe

Die Falkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus) gehört zur Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes), zur Familie der Stercorariidae und zur Gattung der Raubmöwen (Stercorarius). Die Falkenraubmöwe brütet in den arktischen Gebieten von Eurasien und Nordamerika. In Alaska und im nördlichen Russland ist sie etwas häufiger als in der restlichen Arktis. Sie brütet in der trockenen Tundra und sucht dabei auch Brutplätze auf, die weitab von der Küste liegen. In Deutschland kommt die Falkenraubmöwe sehr selten vor. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung, da sie vor allem über dem offenen Meer in ihr Winterquartier im südlichen Atlantik (und Pazifik) und wieder zurück fliegt. Mit viel Glück sieht man sie im Frühling und Herbst an der Nordsee, seltener an der Ostsee. Ins Binnenland kommt sie selten. In Bayern ist sie in wenigen Individuen (10 - 20) regelmäßig im Herbst auf dem Bodensee zu entdecken*. Die Falkenraubmöwe steht auf Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN und ist vom Klimawandel, durch Wegfall geeigneter Brutplätze, besonders betroffen.

 

Falkenraubmöwen sind im Brutgebiet hauptsächlich in der trockenen Tundra und in Heiden der Hochebenen anzutreffen. Auf dem Vogelzug und im Winter halten sie sich vor allem auf dem offenen Meer des Südatlantiks und Pazifiks auf. Die Falkenraubmöwe ernährt sich im Brutgebiet überwiegend von Mäusen und anderen Kleinsäugern, an der Küste oder auf dem Meer überwiegend von Fischen, Krebsen und Tintenfischen.

 

Die Brutzeit beginnt im Mai. Das Nest ist eine Vertiefung am Boden, die manchmal unter kleinen Bäumen angelegt wird. Hier legt das Weibchen 1 - 3 Eier und bebrütet sie gemeinsam mit dem Männchen etwa 23 Tage lang. Die Jungen sind Nestflüchter und verlassen schon nach wenigen Tagen das Nest und sind mit ihren Eltern unterwegs. Mit 25 Tagen sind sie flügge.

 

Größe / Spannweite: ca. 35 – 41 cm / ca. 88 – 105 cm.

Lebensraum: trockene Tundra und in Heiden der Hochebene.

   Zug/Winter: auf dem offenen Meer.

Nahrung: Brutgebiet: Mäuse und anderen Kleinsäuger;

  am Meer: überwiegend Fische, Krebse und Tintenfische.

Brutpaare D / BY: --- (2011-2016) [NABU/DDA/BfN 2019] / --- [LfU 2016].

Frühjahr/ Herbst D (2011-2016):  1 - 1000 Individuen [Nabu/DDA/BfN 2019].

Herbst Bodensee BY: ca. 10 - 20 Ind./Jahr (Aug., Sept.)*  dazu 1 Ind. (Foto) vom Sept.

Gefährdung D / BY: ungefährdet  [NABU 2016] /---  [LfU 2016].

Anwesenheit in D / BY: im Mai und August/September zu beobachten.

--

*) https://avesrares.wordpress.com/2013/09/23/offshoretouren-im-binnenland-3/

 

 

 

 

Quellen

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  • Technische Details
    FirmaCanon
    ModellCanon EOS 5D Mark III
    Belichtungszeit1/750
    ISO-Empf.800
    ObjektivEF100-400mm f/4.5-5.6L IS USM
    Blendenzahl9.5
    Brennweite400
    Bilddetails
    BeschreibungFalkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus), JK
    Fotograf© Paul Lange
    Datum06.09.2014, Uhrzeit: 13:29 Uhr
    Ort Friedrichshafen
    Dateiname20140906-Canon-8173-Raubmoewe-PS.jpg
    Falkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus), JK
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  • Technische Details
    FirmaCanon
    ModellCanon EOS 5D Mark III
    Belichtungszeit1/1000
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    ObjektivEF100-400mm f/4.5-5.6L IS USM
    Blendenzahl8
    Brennweite400
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    BeschreibungFalkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus)
    Fotograf© Paul Lange
    Datum06.09.2014, Uhrzeit: 13:17 Uhr
    Ort Friedrichshafen
    Dateiname20140906-Canon-8112-Falkenraubmoewe-PS.jpg
    Falkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus)
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    Blendenzahl9.5
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    BeschreibungFalkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus), JK
    Fotograf© Paul Lange
    Datum06.09.2014, Uhrzeit: 13:32 Uhr
    CopyrightCopyright P. Lange, 2012
    Dateiname20140906-Canon-8200-Falkenraubmoewe-PS.jpg
    Falkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus), JK
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    BeschreibungFalkenraubmöwe (Stercorarius longicaudus)
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    Datum06.09.2014, Uhrzeit: 13:15 Uhr
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