Bitte halten Sie Ihr Smartphone quer
oder ziehen Sie das Fenster breiter.
Danke.

Gemeine Löcherbiene

Die Gemeine Löcherbiene (Heriades truncorum) ist eine Art aus der Gattung der Löcherbienen (Heriades), die zur Familie der Bauchsammler (Megachilidae) gehört. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig. Die Überwinterung erfolgt als Ruhelarve im Kokon.

 

Lebensraum: Waldränder und Waldlichtungen, Streuobstwiesen mit alten Bäumen, Hecken, alte Weingärten und Gehölze, auch in Gärten; kommt in den Alpen bis 1600 m vor.

Nistweise: Das Weibchen legt sein Nest in Totholz, etwa in alten Insektenfraßgängen oder in hohlen Pflanzenstängeln, insbesondere von Brombeeren an. Es nimmt auch künstliche Nisthilfen an. Im Nest werden meist vier Brutzellen hintereinander angelegt. Deren Zwischenwände und auch der Verschluss bestehen aus Harz von Nadel- oder Laubbäumen.

Nahrung: Nektar und Pollen von verschiedenen Korbblütlern.
Vorkommen: von Mitte Juni bis Mitte September.
Körperlänge: 6 - 8 mm.
Kuckuck (Brutparasit): Stelis breviuscula; außerdem die Keulenwespe Sapygina decemguttata.