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Große Lehmwespe

Die Große Lehmwespe (Delta unguiculatum) auch Delta-Lehmwespe genannt, gehört zur Familie der Faltenwespen (Vespidae) und zur Unterfamilie der Solitären Faltenwespen (Eumenidae), auch Lehmwespen genannt. Die Große Lehmwespe ist eine mediterrane Art, die sich klimabedingt über das Rhonetal nach Norden ausgebreitet und inzwischen auch Bayern erreicht hat. Sie besiedelt hauptsächlich den Siedlungsbereich des Menschen. Ihre Lehmnester baut sie bevorzugt an sonnigen Mauern und frei liegendem Gestein an rauen Oberflächen. Die Nester sind leider von mutwilliger Zerstörung stark betroffen. Die Lehmnester bestehen aus mehreren Zellen und werden zum Abschluss mit einem lehmigen Mörtel überdeckt, so dass sie die Form eines getrockneten Lehmklumpens haben. In jede Zelle wird ein Ei an die Decke  geklebt, dann werden zwei bis drei Raupen von Spannern oder Eulenfaltern als Vorrat für die Larven eingebracht. Nachdem die Larven den Vorrat aufgebraucht haben, verpuppen sie sich bis zum Schlupf der Wespe.

 

Lebensraum: hauptsächlich im Siedlungsbereich des Menschen,  an sonnigen, hellen und rauen Mauern und frei liegendem Gestein.

Nahrung Imago: Blüten mit offen liegenden Nektarquellen.

Nahrung Larve: siehe Text oben.

Vorkommen: Anfang Juni bis Ende August.

Körperlänge: Weibchen (Königin): 20 - 26 mm, Männchen (Drohn): 16 - 20 mm.