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Rotflügelige Schnarrschrecke

Die Rotflügelige Schnarrschrecke (Psophus stridulus) ist eine Kurzfühlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae) und der Unterfamilie der Ödlandschrecken (Oedipodinae). Sie gilt als stark gefährdet und ist in einigen Bundesländern bereits ausgestorben. Auch in Bayern ist sie stark rückläufig und nur noch an wenigen Stellen zu finden. Bis zu den 80er Jahren des letzten Jahrhundert war sie noch auf der Kuhheide im Stadtwald Augsburg zu finden. Ihr Lebensraum sind vor allem warme, trockene und steinige Gebieten, vor allem im Bergland, z.B. Trockenrasen oder Weiden oder lichte, sonnige Schneeheide-Kiefernwälder. Die Männchen zeigen im Flug die roten Hinterflügel und geben ein schnarrendes Geräusch ab. Die Weibchen können nicht fliegen, weshalb die Art sehr ausbreitungsschwach ist. Eine gewisse Verwechslungsgefahr besteht mit der Rotflügeligen Ödlandschrecke (Oedipoda germanica).

Rote Liste Bayern (2016): stark gefährdet, D (2011): stark gefährdet.
Lebensraum: siehe Text.

Alle erfassten Lebensräume.
Nahrung: Gräser und Kräuter, aber auch Insekten.
Körperlänge: Männchen: 23 – 25 mm, Weibchen 26 – 40 mm.
Vorkommen (erwachsen): Ende Juni bis Oktober.