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Alpen-Strauchschrecke

Die Alpen-Strauchschrecke (Pholidoptera aptera) gehört zur Überfamilie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae) und der Familie/Unterfamilie der Singschrecken (Tettigoniinae). Sie kommt in Deutschland nur lokal, vor allem in den Alpen und im Alpenvorland, vor. Die Alpen-Strauchschrecke besiedelt Lebensräume mit mittelhohem Bewuchs und dicht mit Gräsern und krautigen Pflanzen bewachsene Biotope. Sie ist flugunfähig und sehr scheu, meist hält sie sich tief in der Vegetation auf. Die Alpen-Strauchschrecke gilt als ungefährdet. Am Morgen kann man manchmal mehrere Schrecken beobachten, wie sie aus der Krautschicht nach oben klettern und sich auf den Blättern von Stauden von der Morgensonne aufwärmen lassen (1. Foto).

Lebensraum: z.B. verbuschte Waldlichtungen und Weiden, Hochstaudenflure, Adlerfarnflure, teilweise auch in feuchten Biotopen, auch in alpinen Lagen (z.B.) in lichten Wäldern.

Alle erfassten Lebensräume.

Nahrung: Gräser, Kräuter und kleine Insekten.
Körperlänge: Männchen 19 - 22 mm, Weibchen 22 - 25 mm.
Vorkommen (erwachsen) von Juli bis Oktober.