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Graublauer Bläuling

Der sehr seltene Graublaue Bläuling (Pseudophilotes baton, Syn. Scolitantides baton), auch Westlicher Quendelbläuling oder nur Quendelbläuling genannt, kommt nur in Mittel- und Süddeutschland vor, vielerorts ist er bereits ausgestorben. Er gilt laut Roter Liste D als stark gefährdet, in Bayern als vom Aussterben bedroht.

Lebensraum: Magerer Halbtrockenrasen, bevorzugt trockenwarmer (heißer) Magerrasen, gerne in felsigem Gelände oder auf Schutthalden, gerne an Flusshängen; auch im Bergland.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich zwischen ca. 350 - 600 m, in den Alpen bis ca. 900 m, Falter noch höher.
Raupenfutterpflanzen: Breitblättriger Thymian (Thymus pulegioides) und andere Thymianarten; auch verschiedene Lippenblütler (Lamiaceae) [Bellmann 2003].
Flugzeit: zwei Generationen, von April bis Juni und Juli bis Anfang September; in höheren Lagen nur in eine Generation von Juni bis Juli. In Bayern teilweise eine unvollständige zweite Generation von Juli bis August.
Flügelspannweite: 20 – 25 mm.

Überwinterungsform: die Raupen überwintern.

 

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