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Zahnflügel-Bläuling

Der sehr seltene Zahnflügel-Bläuling (Polyommatus daphnis) ist nach der BArtSchV besonders geschützt und laut Roter Liste D gefährdet. In Bayern kommt er nur nördlich der Donau vor und ist neuerdings (2016) stark gefährdet. Namensgebend sind die zahnartigen Ausbuchtungen an den Rändern der Hinterflügel (beim Weibchen deutlicher ausgebildet). Die Raupe lebt myrmekophil, d.h. in Symbiose mit bestimmten Ameisen, z.B. Fremde Wegameise (Lasius alienus) und Große Wiesenameise (Formica pratensis).

Lebensraum: warme, blütenreiche Stellen, z.B. auf (trockenwarmen) Kalkmagerrasen, in Steinbrüchen und auf Kalkschutthalden.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): von 100 m (Untermain) bis 580 m (Fränkische Alb), hauptsächlich zwischen ca. 300 - 500 m.

Raupenfutterpflanzen: hauptsächlich Bunte Kronwicke (Securigera varia), Tragant (Astragalus), Esparsetten (Onobrychis) u.a. [Tolman, Lewington 1998]
Flugzeit: Juni bis August.
Flügelspannweite: 36 - 38 mm (Weibchen etwas kleiner).

Überwinterungsform: als Ei oder junge Raupe.

 

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