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Graubindiger Mohrenfalter

Der Graubindige Mohrenfalter (Erebia aethiops), auch Waldteufel genannt, ist, wegen seiner hohen Lebensraumansprüche, laut Roter Liste D gefährdet, in Bayern gilt er inzwischen (2016) ebenfalls als gefährdet. Er ist besonders geschützt (BArtSchV).

Lebensraum: Er benötigt für die Eiablage lichte Wälder mit angrenzenden Magerwiesen sowie bestimmte Gräser, die im Halbschatten liegen müssen.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): von der Ebene bis ca. 1800 m, hauptsächlich zwischen ca. 300 - 1000 m, Maximum zwischen ca. 400 - 500 m.

Raupenfutterpflanzen: verschiedene Gräser (polyphag), z.B. Blaues Pfeifengras (Molinia caerulea), Moor-Blaugras (Sesleria caerulea->uliginosa?), Aufrechte Trespe (Bromus erectus), Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum), Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos), Gewöhnliches Knäuelgras (Dactylis glomerata), Echter Schaf-Schwingel (Festuca ovina), Mittleres Zittergras (Briza media), Gewöhnliches Rispengras (Poa trivialis), Ruchgras (Anthoxanthum odoratum), Schneeweiße Hainsimse (Luzula nivea), Rot-Schwingel (Festuca rubra), sowie verschiedene Seggen (Carex), wie Horst-Segge (Carex sempervirens), Braun-Segge (Carex nigra), Rost-Segge (Carex ferruginea) u.a. [Ebert 1993, Tolman 1998, Sonderegger 2005]
Flugzeit: eine Generation, Flugzeit Mitte Juli bis Mitte September.
Flügelspannweite: 45 - 60 mm.

Überwinterungsform: die Raupe überwintert.

 

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