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Taubenschwänzchen

Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) ist ein häufiger und ungefährdeter Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae), der überwiegend tag- und dämmerungsaktiv ist. Sein Lebensraum sind offene, blütenreiche Gebiete. Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die etwa ab Mai/Juni aus Südeuropa oder Nordafrika zu uns kommen. Sie legen dabei 2000 - 3000 km zurück, wofür sie etwa zwei bis drei Wochen benötigen. Der Falter kann teilweise in warmen Lagen den Winter überleben, indem er Höhlen oder Baumhöhlen aufsucht. Es auch gibt Hinweise auf einen teilweisen Rückflug nach Südeuropa. Ob sich durch die Wanderung einen Zugewinn für die Populationen ergibt ist fraglich.

Erstaunlich ist sein Erinnerungsvermögen an ertragreiche Nektarquellen, die es zielsicher immer wieder besucht. Wenn es über einer Blüte schwebt und mit dem langen Rüssel Nektar saugt, erinnert es ein wenig an einen Kolibri.

Lebensraum: nahezu überall, wo es nektarreiche Futterpflanzen gibt, auch in Gärten.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung: von der Ebene bis ca. 1000 m; Falter bei der Alpenüberquerung höher.

Raupenfutterpflanzen: Labkräuter (Galium), vorwiegend Echtes Labkraut (Galium verum) und Weißes Labkraut (Galium album) [Bellmann 2003].
Flugzeit: (hierzulande) zwei Generationen, von Juni bis September.
Flügelspannweite: 36 - 50 mm.

Raupenlänge: 45 - 50 mm.

 

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Siehe auch: 'Wanderfalter in Europa'