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Hochmoorgelbling

Der sehr seltene Hochmoorgelbling (Colias palaeno), auch Zitronengelber Heufalter genannt, ist besonders geschützt (BArtSchV) und laut Roter Liste in Deutschland und Bayern stark gefährdet. Vereinzelt ist er in Bayern noch in den Hoch- und Zwischenmooren des voralpinen Hügellandes und im Bayerischen Wald zu finden.

Lebensraum: Hochmoore und sonstige feuchte Gebieten mit Vorkommen der Rauschbeere.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich ziwchen 700 - 900 m.
Raupenfutterpflanze: ausschließlich Rauschbeere (Vaccinium uliginosum).
Flugzeit: Anfang Juni bis Mitte August.
Flügelspannweite: 50 bis 56 mm.

Überwinterungsform: die Raupe überwintert.

 

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'Der Hochmoorgelbling ist durch die Vernichtung der Moore und der angrenzenden Lebensräume stark gefährdet und die Bestände sind stark rückläufig. Torfabbau vernichtet die Lebensgrundlage der Raupen und Aufforstungen der Moorränder mit Fichtenmonokulturen und Umnutzung von Mähwiesen (Mähen vor Ende Juli) zerstören die Nahrungsquellen der Falter.' [Günter Ebert, Erwin Rennwald: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1]