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Tintenfleck-Weißling

Der Tintenfleck-Weißling (Leptidea sinapis), auch Senf-Weißling oder (besser) Leguminosen-Weißling genannt, wird wissenschaftlich in neuerer Zeit als Artkomplex betrachtet und in zwei oder drei unterschiedliche Arten aufgeteilt (Leptidea sinapis (LINNAEUS, 1758), L. reali REISSINGER, 1989 und L. juvernica WILLIAMS, 1946), die aber im Feld nicht unterscheidbar sind. Er ist nicht so häufig, wie etwa der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae). Sofern man den in etwa runden dunklen „Tintenfleck“ am Ende des Vorderflügels nicht sehen kann, ist das schwarze Ende der Fühlerspitze ein Unterscheidungsmerkmal. Seine Gefährdungsituation ist derzeit (2016) wg. fehlender Daten unklar.

Lebensraum: hauptsächlich Magere Halbtrockenrasen, auch lichte Wälder und Waldränder.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich von ca. 200 - 600 m, insgesamt Ebene bis ca. 1700 m.
Raupenfutterpflanzen: verschiedene Schmetterlingsblütler, vor allem Hornklee (Lotus corniculatus), Bunte Kronwicke (Coronilla varia), Vogelwicke (Vicia cracca), Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis) [Bellmann 2003].
Flugzeit: zwei Generationen, Flugzeit vom Frühling bis in den Sommer.
Flügelspannweite: 30 - 40 mm.

Überwinterungsform: als Gürtelpuppe an einem Stängel.

 

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