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Rinderbremse

Die Rinderbremse (Tabanus bovinus) ist eine parasitäre, blutsaugende Fliegenart aus der Familie der Bremsen (Tabanidae). Sie kommt in Europa verbreitet vor und ist vor allem auf Rinderweiden anzutreffen. Der Stich ist sofort schmerzhaft spürbar, denn sie reißt mit ihren Mundwerkzeugen eine offene Wunde in die Haut, spritzt ein gerinnungshemmendes Sekret ein und saugt dann das austretende Blut auf. Die Wunde blutet noch eine Weile weiter. Besonders Rinder auf der Weide sind von der Rinderbremse geplagt und leiden unter den oft zahlreichen Stichen. An schwülen Tagen sind die Bremsen besonders aktiv.

Lebensraum: besonders (feuchte) Weiden und Waldrändern; bis ca. 2000 Metern Höhe.
Nahrung: Weibchen: Blut (hämatophager Parasit), Männchen: Pollen und Nektar.
Körperlänge: 10 – 24 mm.
Vorkommen: ca. April bis September.