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Schildkröten

Die Ordnung der Schildkröten (Testudinata) gehört zur Klasse der Reptilien (Reptilia), was, vom Äußeren, her eventuell erstaunen mag, aber die Schildkröten verbergen ihren Reptilienkörperbau nur unter ihrem Panzer. Sichtbar wird die Verwandtschaft z.B. durch ihre schlängelnde Bewegung. Schildkröten werden gerne als „lebende Fossilien“ bezeichnet, denn schon im Karnium (Obertrias), vor mehr als 220 Millionen Jahren, traten sie erstmals auf. Weltweit werden über 300 Arten unterschieden, die in unterschiedlichsten Biotopen leben, so gibt es (u.a.) Landschildkröten, Wüstenschildkröten, Wasserschildkröten und Meeresschildkröten.

Schildkröten können (artspezifisch) sehr alt werden. So wurde König Faruqs Schildkröte im Zoo von Kairo angeblich 270 Jahre alt [Bericht auf n-tv]. Schildkröten sehen und hören gut und haben einen ausgeprägten Orientierungssinn. Bei der Nahrung überwiegt, je nach Art, entweder pflanzliche oder tierische Kost.

Da in Deutschland (Mitteleuropa), abgesehen von Arten die ausgesetzt wurden, nur eine Schildkrötenart, nämlich die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) vorkommt, wird auf eine weitere Untergliederung nach Familien verzichtet.
  • Europaeische-Sumpfschildkroete-PS-2.jpg
    Europäische Sumpfschildkröte