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Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke (Helix pomatia) ist eine gehäusetragende Landschnecke, die zur Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora) und dort zur Familie der Schnirkelschnecken (Helicidae) gehört. Sie ist in etwa in ganz Mitteleuropa verbreitet. Die Weinbergschnecke besitzt in den Enden der beiden langen, oberen Fühler je ein Auge. Mit den oberen Fühlern kann sie auch riechen, mit den unteren Fühlern tasten und schmecken, hören kann sie nicht. Das Gehäuse besteht aus Kalk. Weinbergschnecken sind Zwitter, zur Befruchtung ist aber ein Partner nötig.

 

Lebensraum:  kalkreiche, nicht zu trockene Böden in lichten Wäldern, Gebüschzonen und offenen Lebensräumen, aber auch im Kulturland (z.B. Gärten).

Nahrung:  weiche, welke Pflanzenteile und Algenbewuchs.

Körperlänge/Gewicht (erwachsen): bis 10 cm lang und ca. 30 g schwer.

Gehäuse („Schneckenhaus“):  3 – 5 cm Durchmesser; weit überwiegend rechtsgängig (Schnecken mit entgegengesetzt gewundenen Gehäusen werden „Schneckenkönige“ genannt).