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Auerhuhn

Das Auerhuhn (Tetrao urogallus) ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) innerhalb der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes). In Europa besiedelt es meist Nadel-, Misch- und Laubwald oberhalb von 1000 m ü.M. In Mitteleuropa ist es nur noch selten und nur in alten, einsamen Bergwaldregionenzu finden. In Deutschland ist es fast nur noch sehr vereinzelt in den Alpen anzutreffen. In Bayern gibt es laut Arteninformation des Landesamts für Umwelt (LfU) 600-900 Brutpaare (Stand 2018). Das Auerhuhn gilt in Deutschland und in Bayern als vom Aussterben bedroht. Das Auerhuhn ist ein Standvogel.

 

Der auffallend größere Auerhahn wiegt ca. 4–5 kg und hat eine Flügelspannweite von 90 cm.

Er ist dunkelgrau bis dunkelbraun gefärbt mit einem metallisch glänzenden grünen Brustschild. Die Auerhenne ist kleiner und unauffälliger. Das Auerhuhn ernährt es sich im Sommerhalbjahr fast ausschließlich von Heidelbeeren und deren Blättern, im Winterhalbjahr hauptsächlich von Nadeln und Knospen von Nadelhölzern und von Buchen.

 

Die Balzzeit des Auerwildes beginnt ab März und dauert etwa bis Anfang Juni. Die Balz beginnt ab der Morgendämmerung auf einem Baum und geht später am Boden (Balzarena) weiter. Auffallend ist dabei die Haltung des Hahns, der mit gefächertem, steil aufgerichtetem Schwanz und hochgerecktem Kopf den charakteristischen Balzgesang (Knappen, Trillern, Schleifen) vorträgt und energisch kleine Territorien gegenüber den Konkurenten verteidigt. Am Rande der Balzarena sind auch die Weibhen anwesend und hier findet auch die Paarung statt.