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Taubenschwänzchen

Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) ist ein häufiger und ungefährdeter Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae), der überwiegend tag- und dämmerungsaktiv ist. Sein Lebensraum sind offene, blütenreiche Gebiete. Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die etwa ab Mai/Juni aus Südeuropa zu uns kommen. Der Falter kann nur gelegentlich in warmen Lagen den Winter überleben. Erstaunlich ist sein Erinnerungsvermögen an ertragreiche Nektarquellen, die es zielsicher immer wieder besucht. Wenn es über einer Blüte schwebt und mit dem langen Rüssel Nektar saugt, erinnert es ein wenig an einen Kolibri.

Lebensraum: nahezu überall, wo es nektarreiche Futterpflanzen gibt, auch in Gärten.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung: Falter: von der Ebene bis in die subalpine Vegetationszone; Raupen: bis ca. 1000 m.

Raupenfutterpflanzen: Labkräuter (Galium), vorwiegend Echtes Labkraut (Galium verum) und Weißes Labkraut (Galium album) [Bellmann 2003].
Flugzeit: (hierzulande) zwei Generationen, von Juni bis September; ob ein Teil der zweiten Generation zurückfliegt ist nicht erwiesen, wohl aber, dass einige Falter an geschützten Stellen (z.B. Höhlen, Baumhöhlen) bei uns überwintern.
Flügelspannweite: 36 - 50 mm.

Raupenlänge: 45 - 50 mm.

 

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