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Rosaflamingo

Der Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) gehört zur Familie der Flamingos (Phoenicopteridae). Er kommt in Afrika, Asien und Süd-Europa vor, vereinzelt auch in Mitteleuropa. In Deutschland gilt er als vereinzelt, aber regelmäßig brütendes Neozoon (nicht heimische Art). Auf bayerischen Gewässern ist der Rosaflamingo kurzzeitig ein sehr seltener Gast. Der Rosaflamingo ist die größte Flamingoart, er wird bis zu 140 cm groß und wiegt bis zu 2,7 kg (die Weibchen sind etwas kleiner und leichter).

Lebensraum des Rosaflamingos sind hauptsächlich Brackwässer sowie salzhaltige oder alkaline Gewässer, die überwiegend in tropischen oder gemäßigten Klimazonen liegen. Während einer saisonalen Trockenperiode oder bei Nahrungsmangel wechseln die Vögel an andere Gewässer, darunter auch Süßgewässer.

Rosaflamingos ernähren sich überwiegend von pflanzlichem oder tierischem Plankton, das sie mit ihrem nach unten geknickten Seihschnabel aus dem Wasser filtern. Die Nahrung der Rosaflamingos hängt jedoch stark von der Verfügbarkeit im genutzten Gewässer ab. Zu den Beutetieren zählen deshalb z.B. auch Kleinkrebse, Mückenlarven, Mollusken (Weichtiere) und Ringelwürmer, aber auch kleine Fische sowie Samen von Wasserpflanzen.

Die Brutzeit (in Südeuropa) erstreckt sich von April bis Mai. Das eine Ei wird häufig auf einem selbst errichteten Schlammkegel, aber auch direkt auf dem Boden abgelegt und ca. 30 Tage lang bebrütet. Die Nestlingszeit beträgt ca. 15 Tage. Nach etwa 85 Tagen sind die Jungvögel flügge.