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Birkhuhn

Das mittlerweile sehr seltene Birkhuhn (Lyrurus tetrix) gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und dort zur Unterfamilie der Raufußhühner (Tetraoninae). Es gilt laut Roter Liste D, ebenso wie in Bayern, als vom Aussterben bedroht. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, z.B. Veränderung der Bewirtschaftung von höheren Lagen (Almen, Weiden) oder vermehrte Freizeitsportaktivitäten in den Lebensräumen.

Lebensraum des Birkhuhns sind eher offene, locker mit Gebüsch und Bäumen durchsetzte Landschaften, z.B. in Mooren, Heiden und lichten Wäldern. In den Alpen werden Latschen-, Zwergstrauch- und Almwiesenregionen besiedelt. Dabei werden im Jahresverlauf unterschiedliche Bereiche benötigt: Für die Balz möglichst vegetationsarme Flächen, für die Brut Bereiche mit Büschen und höherer Krautschicht. Ebenso wichtig ist ein ausreichendes Nahrungsangebot während des ganzen Jahres. Das Birkhuhn ernährt sich sowohl tierisch (hauptsächlich Insekten), als auch pflanzlich (Knospen, Triebe, Blüten und Beeren).