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Haubentaucher

Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist der bei uns am häufigsten zu beobachtende Lappentaucher. Er ist überwiegend Standvogel und verlässt das Gewässer nur, wenn es zufriert. Sein bevorzugter Lebensraum sind größere, stehende Gewässer mit Schilfgürtel. Seine Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Fischen, die er tauchend fängt. Die Geschlechter sehen gleich aus.

Besonders beeindruckend ist die Balz der Haubentaucher, auch 'Pinguintanz' genannt. Anschließend bauen sie ein mehr oder weniger schwimmendes Nest aus Ästen und Wassepflanzen, an einer Stelle an der es einigermaßen verankert ist. Dort werden in Abständen drei oder vier Eier abgelegt, die von beiden Elternteilen abwechselnd bebrütet werden. Die Brutdauer beträgt ca. 3 1/2 Wochen. Die in Abständen schlüpfenden Küken sind Nestflüchter, die sofort schwimmen können, sich aber bevorzugt im Gefieder auf dem Rücken der Eltern aufhalten, um vor Räubern sicher zu sein. Während den folgenden nahezu drei Monaten, werden sie von den Eltern gefüttert.