Bitte halten Sie Ihr Smartphone quer
oder ziehen Sie das Fenster breiter,
um Bilder anzuzeigen und zu zoomen.
Danke.

Austernfischer

Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) gehört zur Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes), auch Limikolen genannt. Er ist ein charakteristischster Vogel der Nordseeküste und durch seine Größe (etwa kiebitzgroß) und das auffällige Erscheinungsbild unverkennbar. Der Austernfischer kommt in Europa hauptsächlich im Wattenmeer und im küstennahen Binnenland der Nordsee vor. Er kommt relativ häufig vor und gilt derzeit als ungefährdet. Austernfischer sind überwiegend Teilzieher, so überwintern die heimischen Vögel meist an weiter südlicher gelegenen europäischen Küstenabschnitten, während nördlichere Populationen auch im Wattenmeer überwintern.

Der Austernfischer ernährt sich in erster Linie von Muscheln, Borstenwürmern, Krebsen und Insekten, im Binnenland ist der Regenwurm seine Hauptnahrung. An der Küste ist die Austernfischer tideabhängig und ist deshalb tag- und nachtaktiv, im Binnenland ist er tagaktiv.

Als Neststandort wählt der Austernfischer gerne etwas erhöhte Sandstrände außerhalb des mittleren Tidenhochwassers, im Binnenland gerne Äcker. Das Nest ist nur eine flache Mulde. Das Weibchen legt meist drei Eier, die bis zu 4 Wochen von beiden Eltern bebrütet werden. Die Jungvögel verlassen als Nestflüchter am Tag ihrer Geburt das Nest, werden aber noch eine ganze Weile durch die Altvögel gefüttert.