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Rauchschwalbe

Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica) ist sehr schlank und hat einen tief gegabelten, langen Schwanz. Sie lebt in der offenen Kulturlandschaft, wo es Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gibt. Ihre Nahrung sind Insekten, die sie in der Luft erbeutet. Dabei jagt sie in den Höhen, die, dem Wetter entsprechend, am ertragreichsten sind. Die Rauchschwalbe steht sowohl auf der Roten Liste D (2007), als auch in Bayern auf der Vorwarnliste bedrohter Arten. Die Ursachen liegen vor allem im anhaltenden Rückgang von herkömmlichen Viehställen und den verschärften Hygienevorschriften. Damit die Rauchschwalbe nicht eines Tages zu den Seltenheiten gehört, muss ihr mit geeigneten künstlichen Nisthilfen geholfen werden.

Die Rauchschwalbe baut offene, schalenförmige Nester aus Schlammklümpchen und Stroh auf Mauervorsprüngen oder Balken in Ställen und Scheunen. Sie ist zwischen April und September in ihrem Brutgebiet, danach fliegt sie in ihr Winterquartier in Mittel- und Südafrika.