Bitte halten Sie Ihr Smartphone quer
oder ziehen Sie das Fenster breiter.
Danke.

Gelbringfalter

Der seltene Gelbringfalter (Lopinga achine) ist, aufgrund seiner Lebensraumansprüche, laut Roter Liste D vom Aussterben bedroht und in Bayern stark gefährdet. Er ist besonders geschützt (BArtSchV). Inzwischen gelang der Nachweis, dass der Gelbringfalter, außer an feuchtem Sand, Erde, Baumsäften und Kot, gelegentlich auch an Blüten saugt [Seidler, F. (2012), Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben, 116. Band, S. 118-122].

Lebensraum: Parkartig offene Wälder mit grasigem Bodenbewuchs, z.B. Schneeheide-Kiefernwälder.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich zwischen ca. 300 - 800 m, abnehmend bis ca. 1300 m.
Raupenfutterpflanzen: hauptsächlich Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum) und Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum) [Tolman, Lewington 1998].
Flugzeit: Juni bis Juli.
Flügelspannweite: 50 - 55 mm.

Überwinterungsform: die Raupe überwintert.

 

Zusammenhänge zeigen