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Ringelspinner

Der (Gewöhnliche) Ringelspinner (Malacosoma neustria) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Glucken (Lasiocampidae). Er gilt als ungefährdet, kommt aber immer seltener vor. Namensgebend ist, dass das Weibchen seine Eier ringförmig an einem Stängel aneinander reiht (sh. Foto), wo sie auch überwintern. Im 19. Jahrhundert galt er noch als lokal schädliche Art, heute gilt er als Bioindikator für naturnahe Obstgärten und Streuobstwiesen.

Lebensraum: lockere Laubwälder, Gärten, Streuobstwiesen, Parks.
Raupenfutterpflanzen: viele verschiedene Laubhölzer, bevorzugt Schlehdorn (Prunus spinosa), daneben u.a. Salweide (Salix caprea), Hainbuche (Carpinus betulus), Stieleiche (Quercus robur), Birne (Pyrus communis), Apfel (Malus domestica) und Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna) [Bellmann 2003].
Flugzeit: Ende Juni bis Mitte August.
Die Raupen findet man von Mai bis Juni.
Flügelspannweite: 25 - 40 mm.
Die Raupen werden bis ca. 60 mm lang und sind auffallend bunt gemustert.

 

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