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Hainbuche

Die Hainbuche (Carpinus betulus) wird auch als Weißbuche oder gewöhnliche Hainbuche bezeichnet. Sie gehört zu den mittelhohen Baumarten und bildet unter den Eichen die zweite Baumschicht.
Sie kann den Schatten der Eichen sehr gut ertragen. Das Holz der Hainbuche ist gleichmäßig hell und hat einen hohen Brennwert . Es ist auch für den Werkzeug- und Gerätebau sehr begehrt.
Die Kätzchen wachsen von März bis Mai, während die männlichen Kätzchen abfallen, entwickeln sich aus den weiblichen Kätzchen die Fruchtstände. Die Befruchtung erfolgt durch den Wind.
Im September und Oktober rotieren die drei-lappigen Deckblätter mit dem Nüsschen auf die Erde.
Diese werden von den Mäusen auf gesammelt, dadruch werden die Samen weiter verbreitet.
Hainbuche und Rotbuche sind nicht miteinader verwandt, sie gehören verschiedenen Familien an.

Die Hainbuche ist eine Raupenfutterpflanze für:

Ampfer-Rindeneule (Acronicta rumicis)

Augsburger Bär (Pericallia matronula), 1. Jahr

Birkenspinner (Endromis versicolora)

Buchen-Zahnspinner (Stauropus fagi)

Buchen-Streckfuß (Calliteara pudibunda)

Federfühler-Herbstspanner (Colotois pennaria), auch Haarrückenspanner genannt

Gothica-Kätzcheneule (Orthosia gothica), auch Bräunlichgraue Frühlingseule, Gotische Eule oder Graue Frühlingseule genannt

Großer Frostspanner (Erannis defoliaria)

Großer Schneckenspinner (Apoda limacodes)

Grüne Heidelbeer-Eule (Anaplectoides prasina)

Haseleule (Colocasia coryli)

Heidelbeer-Wintereule (Conistra vaccinii)

Kleiner Frostspanner (Operophtera brumata)

Perlglanzspanner (Campaea margaritaria), auch Silberblatt genannt

Pfeileule (Acronicta psi), auch Schleheneule genannt

Ringelspinner (Malacosoma neustria)

Trapezeule (Cosmia trapezina)

 

Verschiedene Arten aus der Gattung der Hainbuchen (Carpinus) sind Raupenfutterpflanzen für:

Goldhaar-Rindeneule (Acronicta auricoma), auch Buschheiden-Rindeneule genannt

Nonne (Lymantria monacha)