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Gewöhnlicher Hopfen

Der Gewöhnliche Hopfen (Humulus lupulus) ist eine Kletterpflanze die bis zu 6 m hoch werden kann. Die Blüten erscheinen von Juli bis August.


Die Blätter sind weinähnlich, aber sie haben Wiederhacken, dadurch fühlen sie sich rauhaarig an.
Die Pflanze kommt auf feuchten, nährstoffreichen Böden vor, wie in Auenwälder, Hecken und Gebüschen.
Die oberirdischen Teile des Hopfens werden alljährlich neu gebildet, dies ist bei den Stauden so üblich. Die Triebe winden sich im Uhrzeigersinn nach oben.


Die weiblichen Blüten sind in kleinen Kätzchen, die Tragblätter sind hellgrün und eiförmig zugespitzt. Die reifen weiblichen Blütenstände enthalten die ätherischen Öle, Harze und Hopfenbittersäuren die dem Bier den Geschmack liefern, das werden die Fruchtzapfen.
Es gibt männliche und weibliche Pflanzen, die männlichen Blüten sind rispenartig. In den Anbaugebieten sind die männlichen Pflanzen unerwünscht.
In einigen sonnenwarmen Landstrichen wird der Hopfen angebaut, wie in der Hollertau zwischen Donau und Isar.


Ganz selten sind die Raupen vom Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs auf der Pflanze anzutreffen.
Dafür sind die Raupen vom Faulbaum-Bläuling sehr oft auf dem Hopfen anzutreffen, die Raupen verpuppen sich an den Blattunterseiten.

2007 war der Hopfen die Arzneipflanze des Jahres.

 

Gewöhnlicher Hopfen (Humulus lupulus) ist eine Raupenfutterpflanze für:

Dunkelgraue Nessel-Höckereule (Abrostola triplasia)

C-Falter (Polygonia c-album)

Kleiner Hopfen-Wurzelbohrer (Pharmacis lupulina)

Nesselzünsler (Pleuroptya ruralis)