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Landkärtchen

Das interessant gemusterte, weit verbreitete, aber nicht häufige Landkärtchen (Araschnia levana) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Es gilt als ungefährdet.

Das Landkärtchen tritt in einer dunkleren Sommerform (Araschnia levana forma prorsa) und in einer Frühlingsform (Araschnia levana forma levana) auf (Saisondimorphismus). Die Falter der Frühlingsform sind etwas kleiner. Die beiden Formen entstehen durch die Tageslänge bei der Raupenentwicklung.

Die Frühlingsform schlüpft Ende April/Anfang Mai aus der überwinternden Puppe und ist bis in den Juni hinein anzutreffen. Die Sommergeneration ist ab Anfang Juli anzutreffen. Im August werden die Falter schon wieder seltener. Namensgebend ist die Zeichnung der Flügelunterseite, die mit ihren Linien an eine Landkarte erinnert.

Lebensraum: bevorzugt besonnte (Wald-) Wiesen, z.B. Wacholderheiden, Waldränder und Gewässeränder, aber auch Gärten, sofern dort Brennnesseln wachsen.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): von der Ebene bis ca.1000 m, hauptsächlich zwischen ca. 400 - 700 m, vereinzelte Falter bis ca. 1800 m.

Raupenfutterpflanze: Große Brennnessel (Urtica dioica).
Flugzeit: zwei Generationen, Flugzeit von Ende April bis Juni und Juli bis Anfang September.
Flügelspannweite Frühlingsform: Männchen 32 mm, Weibchen 38 mm.
Flügelspannweite Sommerform: Männchen 38 mm, Weibchen 43 mm.

Überwinterungsform: die Puppen der zweiten Generation überwintern.

 

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