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Hochalpen-Apollo

Der sehr seltene Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus, neuerdings evtl. Parnassius sacerdos), auch Alpenapollo genannt, ist streng geschützt. Er gehört zur Familie der Ritterfalter und ist in Deutschland leider vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Er kommt nur in den europäischen Alpen, vor allem in den Zentralalpen vor. Auch in Bayern (Allgäuer Alpen) kommt er wohl nicht mehr vor, vereinzelte Beobachtungen stammen wahrscheinlich von eingeflogenen Faltern aus den Lechtaler Alpen (wo er noch häufiger ist).  Er ist dem Roten Apollo sehr ähnlich. Unterscheidungsmerkmale sind die deutlich schwarz-weiß geringelten Fühler und die oft auf den Vorderflügeln zu sehenden schwarz umrandeten roten Flecken.

Lebensraum: In den Alpen an feuchten und sumpfigen Stellen, in Senken, an Quellfluren und in der Nähe von Gebirgsbächen.

Höhenverbreitung: meist zwischen 1600 und maximal 2800 m.

Alle erfassten Lebensräume.
Raupenfutterpflanzen: Fetthennen-Steinbrech (Saxifraga aizoides) und anderen Steinbrecharten.
Flugzeit: eine Generation, Flugzeit Ende Juni bis Ende August.
Flügelspannweite: 50 - 60 mm.
Überwinterungsform: als fertig entwickelte Jungraupe im Ei.

 

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