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Schwarzer Apollo

Der sehr seltene Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) ist streng geschützt, er gehört zur Familie der Ritterfalter und ist in Deutschland leider vom Aussterben bedroht (in Bayern gilt er in den Alpen zumindest als stark gefährdet). Er war früher lokal häufig, ist aber inzwischen, u.a. durch Aufforstung von Waldrändern und Waldlichtungen, stark zurückgegangen. Die Lebensdauer des Falters beträgt zwei bis drei Wochen.

Lebensraum: an Mischwälder grenzende Wiesen und Gebirgshänge in Laubwaldzonen (Saum- und Gebüschgesellschaften) mit Vorkommen der Raupenfuttepflanzen;

Höhenverbreitung (Bayern): weniger zwischen ca. 300 - 600 m, hauptsächlich zwischen ca. 700 - 1000 m und 1200 - 1600 m.
Raupenfutterpflanzen: bestimmte Lerchensporne (Corydalis), Mittlerer Lerchensporn (Corydalis intermedia) [Bellmann 2003], auch Hohler Lerchensporn (Corydalis cava).
Flugzeit: eine Generation, Flugzeit (je nach klimatischen Standortbedingungen) etwa von Mitte April bis Mitte Juni oder bis August.
Raupenzeit: April bis Mai.
Flügelspannweite: 50 - 60 mm.
Überwinterungsform: als fertig entwickelte Jungraupe im Ei.

 

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