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Aurorafalter

Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) ist ein hübscher Frühlingsfalter aus der Familie der Weißlinge, der nur vereinzelt zu sehen ist, er ist aber noch ungefährdet.

Die Raupen verpuppen sich im Spätsommer an der Futterpflanze, unmittelbar unter den Fraßstellen. Das Mähen oder Entfernen der Futterpflanzen ist daher für Raupen und Puppen tödlich und sollte, besonders an Waldwegen und Waldrändern, aber auch im Garten, vermieden werden. [http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/index.php?id=schmetterling2004]

Lebensraum: magere, trockene Wiesen oder feuchte Wiesen, auch lichte und feuchte Auwälder sowie Parks und Gärten.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich zwischen ca. 200 - 800 m, stark abnehmend bis ca. 1900 m.
Raupenfutterpflanzen: Kreuzblütler, auf Feuchtwiesen vorzugsweise Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis), in Wäldern besonders Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), daneben Ausdauerndes Silberblatt (Lunaria rediviva), Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara) und Acker-Senf (Sinapis arvensis) [Bellmann 2003]; im Garten auch Einjähriges Silberblatt (Lunaria annua) und Nachtviole (Hesperis matronalis).
Flugzeit: von Anfang April bis Juni, in warmen Gebieten von Ende März bis Ende Mai.
Flügelspannweite: 35 - 45 mm.
Überwinterungsform: Puppe.


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