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Baumweißling

Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist in seinem Bestand stark zurück gegangen und dadurch selten anzutreffen. Er steht laut Roter Liste D auf der Vorwarnliste, in Bayern gilt er als gefährdet. Der Baum-Weißling kam einst häufig vor, manchmal kam es auch zu Massenvermehrungen. Dann konnte es durch seine Raupen auch zu Fraßschäden in Obstplantagen kommen. Dies führte dazu, dass der Baumweißling, zuletzt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, so intensiv bekämpft wurde, dass er heute zur Seltenheit geworden ist.

Lebensraum: Der Baum-Weißling ist hinsichtlich seines Lebensraumes variabel. Er kommt an offenen, sonnigen und gebüschreichen Stellen vor; in Südbayern heute hauptsächlich nur noch im voralpinen Hügel- und Moorland und in den Bayerischen Alpen.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich zwischen ca. 500 - 1000 m, Falter bis ca. 1800 m.
Raupenfutterpflanze: Knospen und Blätter überwiegend von Gehölzen aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae): heute bevorzugt Weißdorne, z.B. Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus laevigata), auch Schlehe (Prunus spinosa), Birne (Pyrus communis), Apfel (Malus domestica), Eberesche (Sorbus aucuparia), Pflaume (Prunus domestica); gelegentlich Echter Faulbaum (Frangula alnus)[Bellmann 2003].
Flugzeit: Mitte Mai bis Mitte Juli.
Flügelspannweite: 50 bis 70 mm.

Überwinterungsform: die noch kleinen Raupen überwintern gemeinsam in zusammengesponnenen Blättern (Hibernaculum).

 

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